6. Januar 2013

Gesichter aus Indien, Malaysia, Thailand














Ich zeige euch Bilder von Personen aus dem letzten halben Jahr, die mir besonders gefallen. Die beeindruckendsten Landschaftsbilder kommen demnächst.




Dalai Lhama - ein besonderes Erlebnis

Der neue, kleine, süße, traurige Lhama von Leh und 2 umliegenden Klöstern
Übernachtung im Frauenkloster bei Nonnen
Ein herziger Junge irgendwo im Himalaya
Angmo, meine nette Herbergsmutter aus Leh, Ladakh, Indien
Gonbo mit seiner Gästeschar aus Frankreich, Deutschland und Polen
Habile, die Oma und Dolma, das kleine Mädchen aus Zanskar
Mönch, der sich zum Teaching des Dalai Lhama begibt
Irgendwo in Ladakh
Fest im Kloster in Spiti, Himalaya
Auch er will zum Dalai Lhama
Fest im Kloster in Spiti
Tsomoriri Lake in Ladakh, Himalaya, 4.500 m hoch
Tsomoriri Lake, tief in Ladakh an der chin. Grenze
Leh, Himalaya
Blumen für den Dalai Lhama
Schön gemacht für den hohen Besuch
Pangong Lake in Ladakh, Himalaya
Sie traut sich nicht herein und schaut erst mal vorsichtig durch mein Fenster in Leh, Ladakh
Im Kloster in Ladakh
Auf zum Pangong Lake
Bei einer Puja am Tsomoriri Lake, 4.500 m hoch, direkt an der tibetischen Grenze 
Spiti - auf dem Weg nach Delhi
Bei Udaipur
Frauen in ihrer besten Tracht
Nomadenkinder
Schulkinder im Himalaya
Die Gebetsmühlen müssen immer nach links gedreht werden.
Pangong Lake, 4.250 m hoch im Himalaya
Jaipur, Rajasthan, Indien
Mount Abu, Rajasthan, Indien
Udaipur
Udaipur
Hotelbesitzer in Jaipur, im Hintergrund die ersten angereisten Gäste zu Rosi's Feier
Mein Truckdriver aus dem Himalaya
Inderin in Rajasthan
Irgendwo im Himalaya
Mount Abu, Rajasthan, Indien
Auf dem Weg von Leh nach Spiti
Ghandi in Bangalore
Thailand
Penang, Malaysia
Ahmedabad, Indien

Thailand

Moslemische Mädchen in Malaysia
Netter Thailänder
 Kuala Lumpur, Twin Towers



Bericht über die Geb.-Feier in Udaipur

Hallo Freunde und Freundinnen,

dies ist der Bericht aus dem Globetrottermagazin "Der Trotter" (www.dzg.com), zusammengestellt von Sibille (hat sie klasse gemacht, großes Lob).  Die einzelnen darin erhaltenen Teilberichte wurden von Anja, Annette, Rosi und Sibille geschrieben. Ich denke, der/die Ein oder Andere wird ihn sicher mit Freude lesen und sich gerne erinnern bzw. hat die Gelegenheit im Nachhinein daran teilhaben zukönnen.












8. Dezember 2012

Hannover hat mich wieder

Lande nach vielen Flug- und Reisestunden in Frankfurt. Mit Zug nach Mainz. Natürlich gleich erkältet bei DEN Temperaturen! Auto abholen und ab geht's nach Hannover. Dort sofort in die neuen Südstadt-Einkaufsläden und tolle Sachen zum Futtern einkaufen, um 19.00 Uhr im Bett. 
Nun langt's. 

Rosi ist in Hannover und natürlich wollen wir uns sehen. Also - statt Ausruhen am nächsten Tag gleich Wohnung wieder "herstellen" für meinen lieben Besuch und abends sogar zum Weihnachtsmarkt. Bin begeistert - und DAS ESSEN, der Wahnsinn! 
Nun genieße ich wirklich Deutschland, die Adventszeit und meine Stadt. 

Melde mich demnächst mit Fazit der Reise und überhaupt....

dieses Jahr ist der Weihnachtsmarkt in Hannover
wirklich besonders schön, oder
finde ich das nur alles toll, weil ich so lange weg war?
Platz neben der Marktkirche in tollem Licht

2. Dezember 2012

Letzte Tage in Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist ganz große klasse. Es hat viel zu bieten: Kultur, tolle Straßenstände mit großartigem Essen, phantastische Einkaufsmöglichkeiten in vielen Malls, großartige Konzerthalle, supernette Bewohner, multi-kulturelles, friedliches Zusammenleben vieler Nationen. 

Ich genieße in vollen Zügen meine letzte Woche in dieser großartigen Stadt mit Kinobesuchen, Twin Tower Besichtigung, Stadtrundfahrt mit Unterbrechungen, Aquarium-Besuch, wunderbarem, abendlichen Straßenständenessen und den netten Malaysiern. 

Ich schmeiße mich in meinen Shalwar Kameez aus Indien und meine Silberschuhchen und ab geht's zur Konzerthalle der Twin Towers. Ist doch immer wieder gut, wenn Frau auch ein paar gute Schuhe und das geeignete Outfit für besondere Gelegenheiten dabei hat. 
Besser kann man den Aufenthalt hier nicht beenden als mit einem Klassikkonzert in den Twin Towers: Jewels from France and Spain (Ravel und Falla), gespielt vom Malaysian Philharmonic Orchestra. Ich bin begeistert sowohl vom Orchester, vom Dirigenten, der Musik und dem großartigen Ambiente. 
Einen festlicheren Abschied nach 6 Monaten Asien hätte ich mir nicht gönnen können.  Und nun ab in die Kälte!

weihnachtliches Kuala Lumpur bei mehr als 30 Grad außerhalb
der Malls
ist es nun reiner Kitsch oder ist es nett?
Besuch im Aquarium der Twin-Towers
wer schaut denn da so kritisch um die Ecke?
Sind die nicht süß?
Ganz stolz präsentieren sie sich vor dem phantastischen Kulissenposter in den Twin Towers



Blick aus dem 83. Stock der TwinTowers
auf den KL Tower
Kuala Lumpur von oben
Walk durch China Town
Kitsch as Kitsch can
Little India lässt grüßen
Blick auf die erleuchtete Eintrittshalle der Twin Towers.
In der Mitte im oberen Teil ist die Konzerthalle.
Konzerthalle von innen
Malaysian Philharmonic Orchestra
Claus Peter Flor
seit 2008 Musikdirektor
Malaysian Philharmonic Orchestra


27. November 2012

Tamarind, nicht Litschi

Kurze Erklärung bzw. Richtigstellung einiger lokaler Früchte hier. 


dies sind natürlich keine Litschis, sondern Tamarind-Früchte.
Und die liebe ich so sehr. Die Litschis sind auch klasse, aber
eben nicht so schön sauer wie Tamarind.
Und davon gibt es hier getrocknete Früchte,
Saucen für Fisch, Fleisch etc.

Durian-Frucht. Die haben jetzt gerade Saison und
werden von allen Malaysiern bzw. Asiaten so sehr geliebt.
Mir wurden sie gestern angeboten, aber ich habe abgelehnt,
da ich sicher sofort gekotzt hätte, da der Gestank nicht auszuhalten ist.
Eine Durian stinkt wie (geklaute Beschreibung aus dem Internet):


-      „ wie faulige Zwiebeln“ / „wie ein überreifer Harzer Roller“
-         „ wie ein verstopfter Abwasserkanal“ / „wie eine ungepflegte Toilette“
-         „ wie eine nicht geleerte Biotonne“
-         „ wie französischer Eiercreme, der durch einen Abwasserkanal getrieben   wurde“
-         „ wie zerstampfter Knoblauch, vermischt mit mediterranem Käse und gewürzt mit Armee-Socken“
-         „ wie eine Frucht, die man drei Wochen in einem Plastikbeutel in der Sauna vergessen hat“
-         „ wie die Windeln eines Babys, das vor zwei Wochen Durchfall hatte und nicht versorgt wurde“.


Aus diesem Grund besteht in Südostasien für öffentliche Gebäude und Hotels häufig ein Mitnahme- und Verzehrverbot und nicht wenige öffentliche Verkehrsmittel – so fast alle  Fluglinien in Südostasien -  haben ein Beförderungsverbot für die Durian-Frucht verhängt.


und das sind Litschis
und so sehen die Litschis geschält aus.
Schmecken übrigens sehr gut, haben jetzt auch Saison



Ansonsten gießt bzw. schüttet es jeden Nachmittag in Kuala Lumpur. Manche sagen ja, der Monsun mache ihnen nichts aus. Also ich finde ihn nicht gerade toll und kann mich nicht an ihm ergötzen. Trockenes Asien gefällt mir weitaus besser. 

Malaysia - Taman Negara

Das Dschungelgebiet Taman Negara ist 130 Millionen Jahre alt, 4343 qkm groß und wird die grüne Lunge Malaysia's genannt, was ich auch bestätigen kann. Hier ist nur ein kleiner Teil der Wege asphaltiert. Ansonsten gibt es im Inneren des Nationalparks alle Arten von Groß- und Kleintiere, Elefanten, Tiger, Leoparden und Rhinozerosse (hab nix davon gesehen). Unter Anderem gibt es auch jede Art von Blutegel, in Englisch leeches, mit denen ich dann Bekanntschaft schließen darf. Ich mache diverse Kurztrekkings im Dschungel sowohl alleine als auch mit den netten beiden Familien aus Singapur. 
Im Übrigen bin ich fast jeden Abend mit vielen netten backpackern aus aller Welt zusammen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das immer schaffe, sofort Kontakt zu allen Altersgruppen zu bekommen. Bin doch froh über meine kommunikative Ader :-). 


Dies ist die Boots-Ablegestelle zu dem Ort Kuala Tahan in dem
Malaysia's "grüner Lunge", dem Nationalpark
Taman Negara 

finde nach einer nicht so netten Unterkunft (3 m neben der Moschee)
diese netten Häuschen und bleibe dort 4 Nächte.

Canopy Walkway, eine Hängebrücke, die normalerweise
in voller Länge, also 40 Minuten lang, zu begehen ist.
In meinem Fall wird sie jedoch zur Hälfte wieder in Stand gesetzt,
was ja auch zu begrüßen ist....:-)
Ist doch eine sehr abenteuerliche und wacklige
Begehung, die ich aber sehr genossen habe. 



ich gehe wirklich seeeehr langsam den Wackelsteg entlang.
Habe mal wieder tolle Leute, 2 Familien mit ihren 2 Kids
aus Singapur getroffen. Wir gehen zusammen und genießen
die tolle, grüne Hölle

Wirklich sehr vorbildlich sind die Stege an den Urwaldbäumen
befestigt. Keinerlei Beschädigungen werden verursacht. 

Kein sehr gutes Bild von dem Blutegel, aber immerhin habe ich eins.
Zur Erklärung:
das Weiße ist Zigarettenasche, die wir auf den Blutegal gestreut haben,
dadurch kriecht er wieder aus dem Körper heraus. Er hat sich
oft schon mit Blut vollgesaugt, verendet aber durch die Asche sofort
und man kann ihn abschütteln.
Dachte, ich werde verschont, aber
am nächsten Tag haben mich dann doch zwei "nette" Tierchen
erwischt. Ich kann sie jedoch mit meinem
Fächer wegschubsen. Aber die Stelle blutet noch Stunden danach ein bisschen.
Meine malaysischen männlichen Begleiter werden unter der Fußsohle "beglückt".
Es tut nicht weh, aber ist eklig anzusehen. 
Mit den beiden Familien mache ich einen Ausflug über
Fluss zu einer "Badestelle", die dann doch zu gefährlich war zum Baden. 
Wir fotografieren uns gegenseitig. 
Überall undurchdringlicher Dschungel
In dieser gefährlichen Strömung wollen/sollen wir eigentlich baden,
was wir aber tunlichst vermeiden, da es wirklich zu gefährlich ist.

Dieses Dschungelgebiet Taman Negara gefällt mir ausgesprochen gut in Malaysia. Da bin ich ja froh, dass ich wenigstens das noch gefunden habe, was mir in Malaysia gefällt...., da ich ja ansonsten mehr als enttäuscht bin über dieses Land und es wirklich keinem empfehlen kann. Ich habe vor ca. 12 Jahren eine Borneo-Umrundung gemacht und war sowohl im malaysischen als auch im indonesischen Teil. Selbst damals ist mir aufgefallen, dass der malaysische Teil so "übergeordnet" und durchorganisiert war und es war auch damals eine Erholung, als ich in den indonesischen Teil dieser Insel gewechselt bin.

Es geht mit ein paar Bussen nach Kuala Lumpur, wo ich mitten im Zentrum, in Bukit Bintang, unterkomme. Ich genieße nun endlich mal wieder Stadt mit allen Annehmlichkeiten dieser Welt.
Gestern Kino, vorgestern Kino und die nächsten Tage auch wieder:

Twilight Saga, Rise of the Guardians (3 D), Life of Pi (3 D), noch ein Film, Name vergessen (kommt in den nächsten Tagen).

Übrigens das Essen! Es steht Folgendes auf der Karte an den Straßenständen:

- Pigs stomache in white pepper
- Stewed pork knuckle


Noch Kommentare? Ne! 

Vielleicht schreib ich noch mal einen Post vor der Abreise, mal sehen. Wenn nicht, kommt der nächste Post aus Deutschland. Hier ist übrigens bereits alles weihnachtlich geschmückt. 
Also, wenn ich mir eins nicht vorstellen kann, dann ist das Weihnachten. Habe nun seit 6 Monaten Sommer und Temperaturen von 30 Grad. Na, da werd ich wohl seeeehr frieren und mich umgewöhnen müssen in Good Old Germany. Aber dennoch freu ich mich sehr auf Weihnachten, family, meine Freunde und das Wetter - und nicht zuletzt auf Hannovi!!! :-)